Zentraler Ausgangspunkt des IKZP ist die ehemalige Bunkeranlage in Ostrau, ein faszinierender und zugleich verstörender Ort, der sich durch seine ambivalente Geschichte und seine materiellen Gegebenheiten als perfektes Medium für künstlerische Reflexionen anbietet. Dieser Bunker, ein Relikt des Kalten Krieges, wurde einst von der DDR-Staatssicherheit als Schutzraum für den Ernstfall konzipiert, ein Schutz, der nie zum Einsatz kam. Heute ist der Bunker ein Monument des Vergessens und des Wandels: seine Funktionalität längst verloren, seine massiven Betonmauern jedoch unausweichlich präsent.
Die Architektur des Bunkers – im Boden vergraben, von der Natur überwuchert, und doch in seiner massiven Gestalt unwiderlegbar – lädt dazu ein, über die Dualität von Versteck und Enthüllung, Isolation und Gemeinschaft, Macht und Ohnmacht nachzudenken. In seiner Geschichte als geheimer, unzugänglicher Raum und seinem heutigen Zustand als offen gelegter Kunstort spiegelt der Bunker das Spannungsverhältnis zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren wider, das für viele künstlerische Praktiken von Bedeutung ist.
Für das IKZP stellt der Bunker nicht nur eine physische Hülle für Kunst dar, sondern er wird selbst zum integralen Teil der künstlerischen Auseinandersetzung. Durch eine intuitive, poetische und körperliche Annäherung wird dieser Ort zu einem Raum, in dem historische, materielle und sensorische Spuren aufeinander treffen und sich zu einer neuen Erfahrung verdichten. Diese Form der Auseinandersetzung eröffnet neue Perspektiven und fordert das Publikum auf, den Raum mit allen Sinnen zu erleben.
In der Gesamtheit der Veranstaltungsformate und künstlerischen Interventionen entsteht so eine „dritte Landschaft“ – ein Raum zwischen dem Geschichtlichen und dem Zeitgenössischen, zwischen Natur und Architektur, zwischen Isolation und Vernetzung. Diese Landschaft ist nicht eindeutig definierbar, sie bleibt fließend und wandelbar, doch sie ist auf ästhetische Weise erfahrbar. Das IKZP schafft damit eine einzigartige Schnittstelle, an der Kunst nicht nur ausgestellt, sondern als dynamischer Prozess verstanden wird, der uns immer wieder neu herausfordert, unsere Beziehung zu Raum, Zeit und Gemeinschaft zu überdenken.
Neben dem Bunker als Hauptausstellungsort strebt das IKZP an, auch andere Orte in der Umgebung von Petersberg künstlerisch zu bespielen. Dies soll in Form von temporären Installationen, ortsspezifischen Projekten oder künstlerischen Kooperationen mit der lokalen Gemeinschaft geschehen. Auf diese Weise wird das Kunstzentrum über seine Grenzen hinaus zu einem Akteur, der die Region mitgestaltet und sich in den öffentlichen Raum einschreibt.
Das IKZP öffnet einen Dialog zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart, zwischen Kunst und Gesellschaft, und lädt dazu ein, Kunst als Werkzeug des Nachdenkens und des Austauschs zu nutzen. Es ist ein Ort, an dem sich Geschichte und Zukunft überschreiben und eine neue, gemeinschaftlich getragene Wirklichkeit erfahrbar wird.
IKZP ist ein Projekt von Fabian Lehmann, Malte Taffner, David Schröder und Yannick Harter (Stand 2024)
In der Gesamtheit der Veranstaltungsformate und künstlerischen Interventionen entsteht so eine „dritte Landschaft“ – ein Raum zwischen dem Geschichtlichen und dem Zeitgenössischen, zwischen Natur und Architektur, zwischen Isolation und Vernetzung. Diese Landschaft ist nicht eindeutig definierbar, sie bleibt fließend und wandelbar, doch sie ist auf ästhetische Weise erfahrbar. Das IKZP schafft damit eine einzigartige Schnittstelle, an der Kunst nicht nur ausgestellt, sondern als dynamischer Prozess verstanden wird, der uns immer wieder neu herausfordert, unsere Beziehung zu Raum, Zeit und Gemeinschaft zu überdenken.
Neben dem Bunker als Hauptausstellungsort strebt das IKZP an, auch andere Orte in der Umgebung von Petersberg künstlerisch zu bespielen. Dies soll in Form von temporären Installationen, ortsspezifischen Projekten oder künstlerischen Kooperationen mit der lokalen Gemeinschaft geschehen. Auf diese Weise wird das Kunstzentrum über seine Grenzen hinaus zu einem Akteur, der die Region mitgestaltet und sich in den öffentlichen Raum einschreibt.
Das IKZP öffnet einen Dialog zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart, zwischen Kunst und Gesellschaft, und lädt dazu ein, Kunst als Werkzeug des Nachdenkens und des Austauschs zu nutzen. Es ist ein Ort, an dem sich Geschichte und Zukunft überschreiben und eine neue, gemeinschaftlich getragene Wirklichkeit erfahrbar wird.
IKZP ist ein Projekt von Fabian Lehmann, Malte Taffner, David Schröder und Yannick Harter (Stand 2024)